RAMONA TESCHNER

Ramona Teschner

Ramona Teschner ist 25 Jahre alt. Schon von klein auf begeisterten sie Tiere, insbesondere Hunde und ihre facettenreiche Ausbildung. Durch ihren Vater, der seit über 30 Jahren Jagdhunde ausbildet, sammelte sie schon früh Erfahrungen im Umgang mit Hunden. Die Förderung der rassetypischen Fähigkeiten und ihre artgerechte Erziehung zu einem harmonisch funktionierendem Mensch-Hund-Team liegen ihr besonders am Herzen.
 
Mit 8 Jahren bekam sie dann ihren ersten eigenen Jagdhund, einen Deutschen Wachtelhund namens Igor, mit dem sie ehrgeizig trainierte. Bereits im frühen Alter von 11 Jahren legte sie die Jagdeignungsprüfung erfolgreich ab.
Als tierbegeisterte Jugendliche betreute sie die Hunde einer Hundezucht und bildete diese in den Hundesportarten Agility und Turnierhundesport aus.
Später übernahm sie die Pflege zweier Colliehündinnen und absolvierte mit ihnen die Begleithundeprüfung. Ein weiterer Pflegehund, ein Mischling, wurde von ihr im Rettungshundewesen geführt.
Mit 18 kaufte Sie sich ihre Langhaarcolliehündin Ambra und bald danach einen weiteren Collie mit Namen Condor.

Ganz neben der Karriere als Sporthunde im Vielseitigkeitsbereich (VPG) ziehen die beiden ihr Frauchen auf dem Hundeschlitten von Schweden nach Norwegen. Zur Not wird im Sacco Car auch mitten in Oberhausen trainiert.

Um sich als Hundetrainerin zu qualifizieren machte sie eine Ausbildung bei Sabine Bruns und Marcus Wolff und besuchte über Jahre Seminare bei vielen verschiedenen Referenten.

Sie studiert Tierpsychologie. Da es vor allem im Bereich der Verhaltenstherapie wichtig ist, physiologische Ursachen für bestimmte Verhaltensauffälligkeiten zu erkennen, bildete sie sich bei tierärztlichen Seminaren fort.

Was macht Ramona am meisten Freude? „Die Arbeit mit jungen Hunden und ihren Menschen“ sagt sie begeistert „helfen, dass von Anfang an alles richtig läuft und der Mensch wenig Fehler im Umgang mit seinem Hund macht. Dazu gehört neben dem praktischen Training vor allem die Vermittlung von viel Hintergrundwissen.“ Nachdenklich fügt sie hinzu. „Auch die Arbeit mit unsicheren Hunden ist sehr spannend. Zu sehen, wie vormals ängstliche oder sogar aggressive Hunde wieder zu einem echten Partner im Mensch-Hund-Team werden und den Alltag wieder entspannt zusammen mit ihrem Menschen erleben können ist meine Hauptmotivation“.

Den Menschen ausbilden ist ihr oberstes Anliegen. „Nur wenn der Mensch es versteht, seinen Hund zu motivieren, sich auf die Bedürfnisse seines Hundes einzustellen, kann Hundeerziehung funktionieren."

Ramonas Hunde haben ein Frauchen, das sie versteht und lassen sie nicht aus den Augen und arbeiten freudig und bereitwillig an immer neuen Aufgaben. Die Aufmerksamkeit des Hundes zu bekommen, ihm beizubringen den Blickkontakt zu suchen und zu halten, ihn zu formen, so dass er seinem Besitzer gerne folgt ist ihr Ziel. Denn das ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Hund-Mensch-Team.